Chronologie der Kirche Mariä Himmelfahrt

Die Geschichte der Gemeinde Egesheim ist von der Geschichte der Kirche in Egesheim nicht zu trennen. Am Feste der beiden Apostelfürsten Petrus und Paulus, am 29. Juni 770, übergab ein gewisser Gundachar seinen ganzen Besitz in Egesheim dem Kloster St. Gallen. Das beweist, dass die Mönche von St. Gallen, die das ganze Bodenseegebiet missioniert haben, schon damals in Egesheim ansässig waren oder aber durch die Schenkung hier Fuß fassen konnten. Die geographische Lage von Egesheim als Knotenpunkt von drei Straßen regte dazu an, hier ein kleines religiöses Zentrum zu schaffen. An der Stelle, wo jetzt die Pfarrkirche steht, wurde ein kleines romanisches Kirchlein mit dem Eingang von Norden her, wo jetzt die Pfarrscheuer steht, errichtet. Man darf annehmen, dass Mönche von St. Gallen dieses Kirchlein erbaut haben. Von hier aus wurden die Orte Königsheim, Bubsheim und Reichenbach religiös betreut. Diese Orte waren ursprünglich Filialen von Egesheim. Egesheim ist somit eine sehr alte Pfarrei. Sie wurde wahrscheinlich schon im 10. oder 11. Jahrhunder errichtet.

Mit Beuron, wo Ende des 11. Jahrhunderts eine Augustinerchorherren-Probstei errichtet wurde, ist die Pfarrei Egesheim schon sehr früh enge Bindungen eingegangen, die bis zur Aufhebung der Augustiner Abtei im Jahre 1803 bestanden haben. Im Jahre 1232 übertrug die Freifrau von Schiltegg, geb. von Werenwag, das Patronatsrecht über die Pfarrei Egesheim dem Kloster Beuron. Am 27. September 1412 über gab sodann Wilhelm von Schildegg um seines Seelenheil willen das Widdum (Pfarrhaus), die Kirhce, den Kirchensatz und die Kastvogtei (Vermögensverwaltung) an dei Probstei Beuron. Von jetzt an wurde due Pfarrei Egesheim samt Silialen von den Beuroner Augustinermönchen betreut. Und nur in Verninung mit Breuron hatte die Pfarrei Egesheim einen dauernden Bestand undn konnte die großen Aufgaben, die aus sie zukamen, finanziell durchführen.

Das erste große Unternehmen mit Hilfe von Beuron war im Jahre 1467 di9e Erbauung der jetzigen Pfarrkirche. Das alte romantische Kirchlein wurde verlängert und verändert. Es wurde zu einer Kirche im gotischen Baustil umgewandelt. Sie wurde von Weihbischof Thomas Waldner aus Konstanz eingeweiht.

Kaum war der Kirchenbau in Egesheim verkraftet, da wurde im Jahre 1488 in der Filiale Bubsheim eine Kaplanei errichtet und mit einem Augustinerpater namens Burchard Koch besetzt.

Bubsheim gehörte bis 1615 zu Egesheim. In diesem Jahre wurde es zu einer selbständigen Pfarrei erhoben und von der Mutterkirche Egesheim getrennt. Mitten im Dreißigjährigen Krieg erbauten die Bubsheimer ihre Pfarrkirche. Sie wurde im Jahre 1631 eingeweiht.

Im Jahre 1514 wurde in der zweiten Filiale, in Reichenbach, von Propst Sebastian in Beuron und der Gemeinde Reichenbach eine Kaplanei errichtet. Es stand dort eine Kapelle in der Mulde des sogenannten Kapellengartens. Reichenbach wurde aber weiterhin von Egesheim aus bis 1677 religiös betreut. In diesem Jahre wurde Reichenbach zu einer selbständigen Pfarrei erhoben und von Egesheim getrennt. Im Jahre 1721 wurde die dortige Pfarrkirche von Beuron aus erbaut und in den nächsten Jahrzehnten künstlerisch ausgebaut.

Die Pfarrei Egesheim bekam durch die Abtrennung der Filialen Bubsheim und Reichenbach finanziell etwas Luft.

Nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges hatte sich die Gemeinde Egesheim im 18. Jahrhundert finanziell und bevölkerungsmäßig soweit erholt, daß der damalige Pfarrer und Dekan Johann Jakob Moser (von Obernheim) und der Abt Rudolph von Beuron es wagen konnten, die stark angeschlagene Pfarrkirche in den Jahren 1757/58 zu restaurieren bzw. zu barockisieren. Die gotischen Gewölbe, die einzustürzen drohten, wurden entfernt und dafür eine Flachdecke eingezogen. Die Schlußsteine der Gewölbebogen wurden in die Außenwand des Chores eingelassen und sind heute noch sichtbar. Die Stukkaturen, die zwar nicht an Reichhaltigkeit, aber an Feinheit mit den besten Stukkaturen in den oberländischen Barockkirchen konkurrieren können, stammen wahrscheinlich von dem berühmten Stukkateur Josef Anton Feuchtmayer, der in dieser Zeit in der Klosterkirche zu Beuron arbeitete. Die Deckengemälde und die Kreuzwegstationen stammen von dem bekannten Maler Ferdinand Dent von Hechingen. Neben Dent wirkte noch ein anderer Maler, Joseph Ignaz Wegscheider, künstlerisch. Bauunternehmer war ein Johann Scheid oder Schneider aus Riedlingen. Die Kirche bekam zwei neue Seitenaltäre. Der Hochaltartisch der gotischen Kirche blieb bestehen. Ihm wurde im Jahre 1939 ein Reliquienglas mit einer bleiernen Reliquiendose entnommen. Das Siegel trägt die Zahl 1440. Bei dem Reliquienglas handelt es sich um einen großen sogenannten "Maigelbecher" aus einem klaren, grünen Waldglas mit ungewöhnlich vielen Blasen und einem tiefen Einstich am Boden. Das Korbmuster des Glases ist sehr unscharf geraten, weil das Glas aus einer verbrauchten Form stammt. Es befindet sich heute im Diözesanmuseum in Rottenburg a.N. mit der Nr. 10 unter den dort befindlichen Maigelgläsern. (siehe: Die Reliquiengläser des Diözesanmuseums in Rottenburg a.N., von Walter Bremen, herausgegeben vom Kunstverein der Diözese Rottenburg a.N., 1967, S. 32). Die barockisierte Kirche wurde am 2. September 1762 von Weihbischof Karl Joseph Fugger aus Konstanz konsekriert.

Als im Jahre 1803 das Augustinerkloster Beuron aufgehoben wurde und ins Eigentum des Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen überging, kamen auch die Beuroner Besitztümer an das Fürstenhaus von Sigmaringen. So gelangte auch der große Propstwald in Egesheim in die Hände des Fürsten von Sigmaringen, der ihn heute noch besitzt. 1813 trat der Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen das Patronatsrecht an Württemberg ab.

Die Muttergemeinde Egesheim baute im Jahre 1835 die Kirche in der Filiale Königsheim. Da die Zugehörigkeit zur Diözese Konstanz mit dem Jahre 1817 aufgehört hatte und der König von Württemberg als Patronatsherr keinen fremden Bischof in seinem Lande duldete, wurde die Kirche in Königsheim zunächst nur benediziert. Die Benediktion erfolgte durch den Schulinspektor Pfarrer Vollmer von Wehingen. Erst im Jahre 1857 wurde die Pfarrei Egesheim dem Bistum Rottenburg unterstellt. Doch schon vorher hatte offenbar Bischof Joseph von Lipp die Genehmigung erhalten, die Kirche in Königsheim zu weihen. Es geschah im Jahre 1849.

Unter Pfarrer Wanner und Bürgermeister Leonhard Reiser wurde im Jahre 1855 das Innere der Kirche in Egesheim restauriert. Die Bilder wurden von dem bekannten Kunstmaler und Bildhauer J.N. Meintel von Horb ausgebessert und überholt.
Im Jahre 1859 wurde der Kaplan Karl Otto Hankh in Bärenweiler, Oberamt Wangen, zum Pfarrer in Egesheim ernannt. Es war der erste Pfarrer in Egesheim, der von einem Bischof von Rottenburg (Joseph von Lipp) auf die Pfarrstelle Egesheim ernannt werden konnte, nachdem der König von Württemberg im Jahre 1857 das Patronatsrecht über die Pfarrei Egesheim an den Bischof von Rottenburg abgetreten und dem bisherigen Pfarrer Joh. Nep. Wanner die in seinem Patronat stehende Pfarrei Horgenzell bei Ravensburg übertragen hatte.

In das gleiche Jahr fällt die Priesterweihe des Egesheimer Wilhelm Reiser (10. August 1859) und dessen Primizfeier am 15. August 1859. Wilhelm Reiser wurde im Jahre 1893 Bischof von Rottenburg.

Im Jahre 1860, "den 10. April (Osterdienstag), wurde der alte, an dem nordöstlichen Eck des Pfarrhauses stehende Holzschopf, welcher in früheren Zeiten (alten Urkunden nach) eine Badstube war, abgebrochen und an den Pfarrstadel gegen Osten angebaut. Das Pfarrhaus erhielt dadurch eine freiere Aussicht und schöne Ansicht von außen. Die Stiftungspflege übernahm diesen Umbau. Durch den Abbruch des genannten Holzschopfes gewann der freie Platz vor dem Pfarrhause (Norden und Osten zu) bedeutend an Größe. Pfarrer Hankh ließ nun diesen Platz vor dem Hause, der bisher ein Tummelplatz für Hunde, sowie Weideplatz für Gänse, für die Weiber ein Ort zum Tuchbleichen und für Schäfer ein Stellort ihrer Schafherden war, in einen Garten umwandeln" (so der Chronist).

Die Loretokapelle wurde im Jahre 1861 einer sorgfältigen Renovierung unterzogen. Da die Kirche starke Risse zeigte, wurde das Mauerwerk von allen vier Seiten eingeschlaudert. Die Schlaudern laufen über dem inneren Gesimse, wo die Wölbung beginnt, im Viereck. So bekam das Mauerwerk wieder einen festen Halt.

In den Jahren 1881 bis 1902 wurde die Pfarrkirche einer Restauration unterzogen. Diese Restaurierung war freilich nicht in jeder Beziehung glücklich. Manches wäre besser unterblieben: so der neue Steinteppichboden im Chor im Jahre 1890 und der neue Gangboden im Schiff der Kirche im Jahre 1896. Beide Böden wurden im Jahre 1964 mit Treuchtlinger Marmorplatten überdeckt. Auch die Glasfenster im Schiff der Kirche aus dem Jahre 1899 von Gnand, München, entworfen von Fugel, passen nicht so recht in die Barockkirche. Im Jahre 1902 mußte der Kirchturm restauriert werden. Für 1200 Mark wurde diese Arbeit von Benedikt Sieger aus Egesheim durchgeführt.

Während des Ersten Weltkrieges (1914 - 1918) kam die kirchliche Entwicklung zum Stillstand. 92 Männer und Jungmänner mußten einrücken. Davon sind 17 gefallen oder gestorben. Nach Beendigung des Krieges war es nicht viel besser. Viele Heimkehrer waren verbittert und enttäuscht und der Kirche und dem religiösen Leben entfremdet. Wohl konnten im Jahre 1921 eine neue Turmuhr und im Jahre 1923 eine "neue" (alte restaurierte) Orgel und im Jahre 1928 zwei neue Glocken für die im Jahre 1917 abgenommenen Glocken angeschafft werden, aber das kirchliche Leben stagnierte.

Auch im "Dritten Reich" wurde es nicht besser, im Gegenteil, das religiöse Leben wurde erschwert. Wohl konnte noch das Dach der Kirche im Jahre 1936 mit einem Kostenaufwand von etwa 3.000 Mark neu eingedeckt und im Jahre 1937 neue Kreuzwegbilder für den Kreuzweg auf die Oberburg beschafft werden, auch die Innenrestauration der Kirche konnte in den Jahren 1938 bis 1940 noch teilweise durchgeführt werden, dann aber kam während des Zweiten Weltkrieges alles zum Erliegen. In den Nöten des Krieges suchten allerdings wieder viele Leute Anschluß an die Kirche. Das religiöse Leben wurde wieder reger und intensiver. Nach Kriegsschluß brachte die Besatzungszeit große Not in die Gemeinde: Plünderungen und Diebstähle und Nötigungen versetzten die Bevölkerung in Schrecken. Wegen völligem Mangel an Baustoffen war an einen Neubeginn zunächst nicht zu denken. Einziger Halt in diesen trüben Zeiten war für viele ihre Religion. Die zehnmalige Aufführung des Passionsspieles "Golgotha" durch eine Egesheimer Laienspielschar unter Leitung des neuen Pfarrers Erwin Voith legte Zeugnis ab für die religiöse Aufgeschlossenheit der Gemeinde in dieser Zeit.

Mit der Währungsreform am 30. Juni 1948 kam das Wirtschaftsleben wieder in Gang. Davon profitierte auch die Kirchengemeinde.

In der Zeit von 1948 bis 1970 konnten folgende Bauprojekte durchgeführt werden:
1948             Erneuerung der Friedhofsmauer zwischen dem Alten Rathaus und dem Friedhofseingang; Wasserableitung von der Kirche vom Pfarrhaus und der Pfarrscheuer
1950             Beschaffung von zwei neuen Glocken als Ersatz für die zwei im Jahre 1942 abgelieferten Glocken
1952             Granitsteintreppe zum Kircheneingang und Granitsteinpflaster vor der Kirche; Restaurierung des Schwesternhauses und des Kindergartens
1955             Einbau einer elektrischen Läuteanlage für drei Glocken
1961             Restaurierung des Pfarrhauses
1962             Äußere Restaurierung der Kirche (Schiff und Turm); neue elektrische Turmuhr und zwei neue Uhrentafeln
1964 -1970   Innenrestauration der Kirche: neuer Kirchenboden, neue Altarstufen, Elektroheizung, neues Kirchenportal, neues Kirchengestühl, neue Treppen, neue Sakristeieinrichtung für die untere und obere Sakristei.

Für alle diese Bauausführungen und Neubeschaffungen wurden ca. 300.000 DM aufgewendet. Diese Bauvorhaben durchzuführen bedeutete eine große Kraftanstrengung von seiten der Kirchengemeinde. Sie waren aber auch die Voraussetzung für ein weiteres und gesichertes religiöses kirchliches Leben in der Gemeinde.

Die wirtschaftliche Lage in den Jahren nach 1970 unterlag zwar einigen Schwankungen, war aber verhältnismäßig gut. Arbeitslosigkeit kannte der Heuberg in dieser Zeit kaum. So konnte auch die Kirchengemeinde Egesheim in dieser Zeit weitere notwendige Bauvorhaben durchführen. Nach einigen notwendigen Reparaturen an der Turmuhr, an einem Kamin im Pfarrhaus und in der Waschküche kamen plötzlich drei große Bauvorhaben auf sie zu: Die Anschaffung eines neuen Glockenstuhles, die Neubeschaffung einer Orgel für die Pfarrkirche und die Restaurierung der Kirche. Diese Bauvorhaben konnten nicht aufgeschoben werden, wenn weitere größere Schäden vermieden werden sollten.

1974 Der eichene, über 400 Jahre alte Glockenstuhl im Turm der Pfarrkirche war so baufällig geworden, daß eine große Glocke stillgelegt werden mußte. Er wurde durch einen erweiterten eisernen Glockenstuhl ersetzt. In diesem Glockenstuhl konnten drei weitere Glocken aufgehängt werden: zwei kleinere und eine große (siehe die Ausführungen über "Die Glocken in Egesheim")
1975 Im Jahre 1975 mußte die Kirchengemeinde Egesheim einen schweren Verlust hinnehmen: Die Auflösung der Schwesternstation und die Aufhebung des kirchlichen Kindergartens
1977 Beschaffung einer neuen Orgel für die Pfarrkirche in Egesheim. Die alte Barockorgel wurde im Jahre 1922 durch eine schon gebrauchte Orgel aus einer anderen Kirche ersetzt. Die alte, wahrscheinlich sehr wertvolle Barockorgel wurde leider der Orgelfirma Reiser in Biberach überlassen. Die "neue alte" pneumatische Orgel hatte elf Register. Davon waren fünf Register ausgefallen. Eine Reparatur versprach keine Rettung auf Dauer. So wurde eine neue mechanische Orgel mit fünfzehn Registern bei der Orgelfirma Gebrüder Stehle in Hechingen-Bittelbronn in Auftrag gegeben. Sie wurde im Jahre 1978 geliefert und aufgestellt und am 17. Dezember 1978 vom Generalvikar der Diözese Rottenburg, Dr. Knaupp, geweiht. Die Kosten beliefen sich auf 140.000 DM.
1978 Restauration der Pfarrkiche in Egesheim
Durch das große Erdbeben am 3. September 1978 entstanden an der Pfarrkirche in Egesheim große Schäden, die möglichst rasch und bald behoben werden mußten. Obwohl kurz vorher die neue Orgel in Auftrag gegeben worden war, der Auftrag aber nicht mehr zurückgenommen werden konnte, entschloß sich die Kirchengemeinde, um weitere Schäden an und in der Kirche zu vermeiden, zur Restaurierung ihrer Pfarrkirche. Nach Ostern 1980 wurde die Kirche von der Firma Anton Biselli, Irndorf, eingerüstet. Die Restaurierung wurde der Firma Ernst Lorch in Sigmaringen übertragen. Innerhalb eines Jahres wurden die Erdbebenschäden in der Kirche behoben und die Kirche von allen späteren Übermalungen befreit und in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. So wurde die Egesheimer Kirche zu einem Schmuckstück und zur schönsten Kirche auf dem Heuberg, ein wahres "Barockjuwel des Heubergs" (Kostenpunkt rund 400.000 DM). Am 16. August 1981 wurde die Kirche von Weihbischof Anton Herre neu geweiht.
1981 Die Kirchenbänke wurden mit einer Polsterung versehen. Eine Schneefräse wurde angeschafft. Die Orgel wurde durch Anbringung eines Zierates verschönert (7.000 DM).
1982 In der Nacht des 8. November 1982 wurden die beiden Kirchen in Egesheim und Reichenbach von Dieben heimgesucht. In Egesheim wurde eine wertvolle Barockmadonna und in Reichenbach wurden sechs Barockfiguren gestohlen. Sie wurden im Jahre 1985 mit einem Kostenaufwand von rund 40.000 DM durch Kopien ersetzt. Um die Kirchen vor einem weiteren Diebstahl zu bewahren, wurden in beiden Kirchen Alarmanlagen eingebaut. Auch die Loretokapelle wurde auf diese Weise gesichert.
1984 Die bürgerliche Gemeinde Egesheim renovierte das "Alte Rathaus", die frühere kirchliche Schule, die bei der Ablösung der kirchlichen Schule durch den Staat an die bürgerliche Gemeinde Egesheim 1985 abgetreten wurde, im Zuge der Dorfsanierung und der Dorfverschönerung und führte sie in den alten Zustand zurück. Die Kirchengemeinde glich daraufhin, um den Dorfkern zu verschönern, das Dach der Pfarrscheuer dem Dach des "Alten Rathauses" an und deckte es neu ein (Kostenpunkt: 51.000DM).

Um auch die Gemeinde innerlich zu restaurieren, wurde in der Pfarrgemeinde Egesheim vom 24. November bis 1. Dezember 1985 durch die Redemptoristenpatres P. Helmut Bittermann, Ellwangen/Jagst und P. Hans Aimer, Forchheim/Oberfranken eine Volksmission durchgeführt.

 

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